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Nicht geringe Menge BTMG

Das Betäubungsmittelgesetz (BTMG) in Deutschland regelt den Umgang mit illegalen Drogen. Eine "nicht geringe Menge" von illegalen Drogen kann gemäß dem Gesetz zu erhöhten Strafen führen, die von einem Jahr bis zu 15 Jahren Freiheitsstrafe reichen können. Die "nicht geringe Menge" wird basierend auf dem Wirkstoffgehalt des Drogenbestandteils bestimmt und kann auf verschiedene Weise berechnet werden. Die genaue Menge variiert von Droge zu Droge und kann durch erfahrene Anwälte beurteilt werden. Wenn man beschuldigt wird, eine "nicht geringe Menge" von Drogen zu besitzen oder damit umzugehen, ist es wichtig, schnell einen Anwalt zu engagieren.

Inhalt

Was das bedeutet und wie man sich verteidigt

Das Betäubungsmittelgesetz (BTMG) regelt den Umgang mit illegalen Drogen in Deutschland. Ein wichtiger Begriff in diesem Gesetz ist die „nicht geringe Menge“, der bestimmt, ob ggf. ein erhöhter Strafrahmen für ein Drogendelikt eröffnet ist.

Wenn jemand mit einer „nicht geringen Menge“ von illegalen Drogen betroffen wird, sind Freiheitsstrafen unausweichlich

Beim Umgang mit “nicht geringen Mengen” gem. § 29a Abs. 1 Nr. 2 BtmG lautet der Grundstrafrahmen bereits von einem Jahr bis zu 15 Jahren Freiheitsstrafe,

Eine Strafe von 2 Jahren bis zu 15 Jahren droht grundsätzlich, wenn Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge gem. § 30 Abs. 1 Nr. 4 BtmG in das Bundesgebiet eingeführt werden, sog. Drogenschmuggel.

Im Fall eines bandenmäßigen Umgangs mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge droht schließlich gar eine Strafe von 5 Jahren bis zu 15 Jahren gem. § 30a Abs. 1 BtmG. Das gleiche gilt, falls jemand beim Umgang mit “nicht geringen Mengen” Waffen mit sich führt gem. § 30a Abs. 2 Nr. 2 BtmG.

 Aber was genau ist eine „nicht geringe Menge“?

Die “nicht geringe Menge bestimmt” sich zunächst ausgehend vom reinen Wirkstoffgehalt eines Betäubungsmittels.

Für die Bestimmung der Einzelmenge wird zunächst die äußerst gefährliche, gar tödliche Dosis des Wirkstoffs herangezogen..

Fehlen gesicherte Erkenntnisse, wie hoch die äußerst gefährliche Dosis ist, wird zur Bestimmung der maßgeblichen Einzelmenge die durchschnittliche Konsumeinheit herangezogen.

Ist auch die zur Erzielung eines Rauschzustands notwendige durchschnittliche Konsumeinheit nicht feststellbar, ist die maßgebliche Einzelmenge am Tagesbedarf zu bemessen.

Bei der Maßzahl, die mit der maßgeblichen Einzelmenge multipliziert wird, sind im generalisierenden Vergleich mit anderen Betäubungsmitteln die Eigenarten des jeweiligen Wirkstoffes und seine Gefährlichkeit zu berücksichtigen, wobei insbes. die Darreichungs- und Konsumform sowie Art und Dauer des Gebrauchs in den Blick genommen werden.

Falls alle vorgenannten Methoden zu keinem brauchbaren Ergebnis führen, kann schließlich ein  Vergleich zu anderen Wirkstoffen gezogen werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass die „nicht geringer Menge“ von Betäubungsmittel zu Betäubungsmittel unterschiedlich ist und zu den meisten Drogen bereits obergerichtliche oder zumindest fachgerichtliche Rechtsprechung existiert. Ein erfahrener Anwalt wie Markus Sittig von SITTIG LAW in Hamburg, der sich auf Strafrecht und IT-Recht spezialisiert hat, kann Ihnen bei der Beurteilung Ihres Falls helfen und Ihnen erklären, ob Sie mit einer „nicht geringen Menge“ von Drogen konfrontiert sind und welche Konsequenzen das haben kann.

Wenn Sie beschuldigt werden, eine „nicht geringe Menge“ von Drogen besessen zu haben oder sonst damit umgegangen zu haben, ist es wichtig, schnell einen qualifizierten Anwalt zu engagieren, um Ihre Verteidigung sicherzustellen. Markus Sittig und sein Team von SITTIG LAW in Hamburg haben umfangreiche Erfahrung im Strafrecht und können Ihnen dabei helfen, Ihre Rechte zu schützen und die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

Je nach Lage des Falls sind unterschiedlichste Verteidigungsstrategien denkbar.

Es ist wichtig zu verstehen, dass jeder Fall einzigartig ist und es keine Garantie für ein bestimmtes Ergebnis gibt. Ein erfahrener Anwalt wie Markus Sittig von SITTIG LAW in Hamburg kann jedoch Ihre Chancen auf ein günstiges Ergebnis erhöhen, indem er alle verfügbaren Verteidigungsstrategien nutzt und Ihnen bei der Navigation durch das Strafverfahren hilft.

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