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Falsche Anschuldigung wegen Kindesmisshandlung – So wehren Sie sich mit Recht!

Es ist ein Albtraum für jeden Elternteil: Der Vorwurf, das eigene Kind misshandelt zu haben. Nicht selten handelt es sich dabei um haltlose Anschuldigungen, die jedoch weitreichende Folgen haben können. Wenn Sie sich in einer solchen Situation befinden, ist es entscheidend, schnell und richtig zu handeln. Als erfahrene Strafverteidiger stehen wir Ihnen zur Seite, um die Vorwürfe zu entkräften und Ihre Unschuld zu beweisen.

Inhalt

Das Wichtigste im Überblick

Welche Konsequenzen drohen bei falschen Anschuldigungen?

Eine Anzeige wegen Kindesmisshandlung ist nicht nur ein schwerer Schlag für Sie persönlich. Die Anschuldigungen können Ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellen:

Es ist verständlich, wenn Sie sich in dieser Lage überfordert und emotional stark belastet fühlen. Umso wichtiger ist es jetzt, einen kühlen Kopf zu bewahren und professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Unser Leistungsversprechen: Expertise und Erfahrung

Als Fachanwalt für Strafrecht verfüge ich über umfassendes Spezialwissen und langjährige Erfahrung in der Verteidigung gegen falsche Anschuldigungen. Mein Team und ich unterstützen Sie in allen Phasen des Verfahrens:

Profitieren Sie von unserer Expertise und unserem engagierten Einsatz. Wir haben bereits zahlreiche Mandanten erfolgreich gegen falsche Anschuldigungen verteidigt und die haltlosen Vorwürfe in vielen Fällen ausräumen können.

Rechtliche Grundlagen und möglicher Verfahrensablauf

Kindesmisshandlung ist im Strafgesetzbuch als Misshandlung von Schutzbefohlenen gem. § 225 StGB unter Strafe gestellt, einem Qualifikationstatbestand der Körperverletzung gem. § 223 StGB. Dabei kommt es nicht nur auf die vorsätzliche körperliche Misshandlung an. Auch seelische Grausamkeiten, böswillige Vernachlässigung und die Gefährdung der Gesundheit fallen darunter.

Ein typisches Ermittlungsverfahren läuft wie folgt ab:

  1. Strafanzeige durch Privatpersonen oder Jugendamt
  2. Polizeiliche Vernehmung der Beteiligten
  3. Staatsanwaltliche Ermittlungen und mögliche Anklageerhebung
  4. Gerichtliches Hauptverfahren mit Beweisaufnahme und Urteil

Die möglichen Rechtsfolgen reichen bis hin zu mehrjährigen Haftstrafen. Hinzu kommt die Gefahr familiengerichtlicher Maßnahmen wie die Einschränkung des Sorge- und Umgangsrechts. Mit der richtigen Verteidigungsstrategie lässt sich jedoch in vielen Fällen eine Einstellung des Verfahrens erreichen.

Entlastende Beweise und Argumente für Ihre Verteidigung

Um Sie bestmöglich zu verteidigen, hinterfragen wir die Anschuldigungen von Anfang an kritisch. Dabei konzentrieren wir uns auf objektive Beweise und Argumente, die für Ihre Unschuld sprechen:

Gemeinsam mit Ihnen arbeiten wir die Fakten auf und bereiten Sie optimal auf Ihre Aussage bei der Polizei und vor Gericht vor. Wir lassen nichts unversucht, um die Ermittlungen in Ihrem Sinne zu beeinflussen und auf eine schnelle Verfahrenseinstellung hinzuwirken.

So starten wir durch - Ablauf der Zusammenarbeit

Lassen Sie uns keine Zeit verlieren und direkt in einem persönlichen Gespräch die Grundlagen für Ihre erfolgreiche Verteidigung legen:

  1. Vereinbaren Sie telefonisch oder über unser Kontaktformular einen zeitnahen Besprechungstermin.
  2. Im vertraulichen Erstgespräch schildern Sie mir den Sachverhalt und wir analysieren gemeinsam die Situation.
  3. Ich übernehme ab sofort die Kommunikation mit den Ermittlungsbehörden und beantrage Akteneinsicht.
  4. Wir erarbeiten eine individuelle Verteidigungsstrategie und bereiten Sie auf Vernehmungen und Gerichtstermine vor.
  5. Ich werde in jeder Phase des Verfahrens konsequent auf eine Entlastung und Verfahrenseinstellung hinwirken.
  6. Gemeinsam besprechen wir auch sinnvolle Maßnahmen, um Ihr persönliches Umfeld zu stabilisieren.

Fazit

Falsche Anschuldigungen wegen Kindesmisshandlung sind eine enorme Belastung, juristisch und emotional. Doch Sie müssen diese Situation nicht alleine durchstehen. Mit einem erfahrenen Strafverteidiger als starken Partner an Ihrer Seite gelingt es, die Vorwürfe zu entkräften und Ihre Unschuld zu beweisen.

Mit meiner Expertise als Fachanwalt für Strafrecht entwickle ich eine schlagkräftige Verteidigungsstrategie für Sie. Dabei schöpfe ich alle rechtlichen Möglichkeiten aus, um das Verfahren schnellstmöglich zu Ihren Gunsten zu beenden. Vertrauen Sie auf meine Erfahrung aus zahlreichen Prozessen in diesem Bereich – so stellen wir gemeinsam Ihr Ansehen und Ihre Beziehung zu Ihren Kindern wieder her.

Häufig gestellte Fragen

Nein, Sie haben als Beschuldigter ein Aussageverweigerungsrecht. Sie sind nicht verpflichtet, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Es ist ratsam, vor einer Aussage mit einem Anwalt zu sprechen.

Je früher, desto besser. Idealerweise kontaktieren Sie einen Anwalt direkt nach Bekanntwerden der Vorwürfe. So kann er Sie von Anfang an beraten und Ihre Rechte schützen.

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln ohnehin gegen Sie. Nach einer Anklage wird auch das zuständige Gericht mit dem Verfahren betraut. Darüber hinaus erfährt in der Regel auch das zuständige Jugendamt davon.

Das hängt vom Einzelfall ab. Oft wird zunächst der Kontakt eingeschränkt, um eine mögliche Beeinflussung zu verhindern. Mit rechtlicher Hilfe lässt sich meist eine Umgangsregelung finden.

Die Misshandlung von Schutzbefohlenen wird mit Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren bestraft. In minder schweren Fällen ist eine Freiheitsstrafe von 3 Monaten bis zu 5 Jahren möglich.

Bei einer Verfahrenseinstellung trägt die Staatskasse die Kosten. Kommt es zur Hauptverhandlung, hängen die Kosten vom Ausgang ab. 

Ja, bei erwiesener Unschuld können Sie gegen die Anzeigeerstatter wegen falscher Verdächtigung (§ 164 StGB) vorgehen und ggfs. Schadensersatz geltend machen.

Das Familiengericht kann im Eilverfahren vorläufige Maßnahmen wie die Übertragung der elterlichen Sorge auf das Jugendamt anordnen. Dies lässt sich anfechten, wenn die Vorwürfe haltlos sind.

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Im Schnitt sollte man mit mehreren Monaten rechnen. Eine engagierte Verteidigung kann aber maßgeblich zur Beschleunigung beitragen.

Wenn die Vorwürfe konstruiert und objektiv haltlos sind, stehen die Chancen gut, eine Einstellung des Verfahrens zu erreichen. Hierfür ist eine versierte anwaltliche Vertretung elementar.

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